St. Petri Weende

Gegenwart - Die Gemeinde heute

Mitten im Dorf steht unsere St. Petri Kirche. Besser gesagt im Altdorf von Weende, das bis zur Eingemeindung 1963 selbstständig war und eine interessante Geschichte hat.

Unsere Kirchengemeinde ist mit ca. 4.500 Mitgliedern (Stand 2012) die größte in der Region 5KiNO (5 Kirchen im NordOsten). Zur Region gehören die Gemeinden Christophorus, Nikolausberg, St. Cosmas und Damian Herberhausen, St. Martin Roringen und St. Petri Weende.

Weendes Altersstruktur ist bunt gemischt: Von Familien mit Kindern über Studierende bis zu den "Thie-Apen", die hier geboren sind und einiges über unsere Kirchengemeinde und Weende erzählen können.
Über das Gemeindehaus an der Kirche hinaus bietet das Jochen-Klepper-Haus, in der Ernst-Fahlbusch-Straße neben der Weender Festhalle gelegen, vielen Gruppen Räume und Möglichkeiten sich zusammenzufinden.

Mit den Angeboten für Kinder über Frauengesprächskreisen und Angebote für SeniorInnen haben wir ein breites Spektrum an Treffpunkten für Begegnungen.

Die Konfirmandenarbeit findet in Kooperation mit der ganzen Region 5KiNO statt. Höhepunkt ist das jährliche KonfiCamp mit einer Vielzahl an TeilnehmerInnen und TeamerInnen. Außerdem ist der Jugengottesdienst eine Möglichkeit für Jugendliche, Kirche neu zu erleben.

In St. Petri finden neben verschiedenartigen Gottesdiensten Orgel- und Chorkonzerte als auch Theaterstücke statt.

Geschichte - Die Kirche im Laufe der Jahrhunderte

Die Petrikirche entstand im 9. oder 10. Jahrhundert als "Eigenkirche eines unbekannten Herrenhofes". Sie stand ursprünglich am Dorfrand.

Der Turm ist romanisch und wurde wahrscheinlich um 1180 erbaut. Somit ist er das älteste erhaltene Bauwerk in der Umgebung. Das heutige Kirchenschiff stammt aus den Jahren 1758-1760.

Die mittelalterliche Kirche war kleiner und wurde 1521 umgebaut (1566 mit neuem Chor; sie entsprach in ihren Umrissen der heutigen Kirche). Mit der Zeit verfiel jedoch der Kirchbau.

Deshalb wurde 1758-1760 das Kirchenschiff mit finanzieller Hilfe des Amtmannes von Schlemm in seiner jetzigen Gestalt aufgebaut. Die Familie von Schlemm besitzt bis heute das Recht, den Turm als Gruft zu nutzen.

Die Hallenkirche ist der Zeit des Klassizismus bzw. der Aufklärung zuzurechnen. Der Kanzelaltar spiegelt das Selbstverständnis dieser wieder:
Die Kanzel über dem Altar drückt die Überlegenheit der Vernunft über den Kult aus. Die Platzierung des Altars nach Westen ist in Göttingen einmalig.

An die Kirche grenzt seit je her der gemeindeeigene Friedhof.